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Green Central Asia (CAWa-Green)

Projekt: Green Central Asia abgeschlossen ·

Im Rahmen der „Green Central Asia Initiative“ soll das CAWa-Green-Projekt zu einer fundierten wissenschaftlichen und zuverlässigen regionalen Datenbank für die Entwicklung nachhaltiger Wassermanagementstrategien in Zentralasien beitragen. Das CAWa-Green-Projekt hat ein Konsortium führender geowissenschaftlicher Forschungseinrichtungen aus Deutschland und Zentralasien gegründet, um diese Herausforderungen anzugehen. Partner*innen aus zentralasiatischen Universitäten und staatlichen Behörden ergänzen das Netzwerk. Zu den übergeordneten Zielen des CAWa-Green-Projekts gehören: (I) Unterstützung fundierter Entscheidungen im Land- und Wassermanagement durch transparente Datensätze, (II) Förderung der regionalen und sektorübergreifenden Zusammenarbeit, (III) Stärkung der fachlichen und methodischen Kompetenzen von Spezialist*innen und Forscher*innen.

Hintergrund und Ziele

Zentralasien (Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan und Afghanistan) zeichnet sich durch ein stark kontinentales, halbtrockenes Klima aus. Der Klimawandel und Klimaschwankungen haben erhebliche Auswirkungen auf die Wasserversorgung und stellen somit eine große Herausforderung für eine nachhaltige landwirtschaftliche Entwicklung und Energieerzeugung dar. Das Projekt „Central Asian Water“ (CAWa) war Teil der Deutschen Wasserinitiative für Zentralasien („Berlin-Prozess“), die 2008 vom Auswärtigen Amt auf der Konferenz „Water Unites“ in Berlin ins Leben gerufen wurde. Im Jahr 2020 wurde ein Folgeprogramm mit dem Titel „Green Central Asia“ gestartet, in dessen Rahmen das Projekt CAWa-Green umgesetzt wird.

Methodischer Ansatz

Die methodischen Ansätze decken ein breites Spektrum wasserbezogener Anwendungen ab, darunter hydrometeorologische Beobachtungen in Hochgebirgsregionen, radaraltimetrische Überwachung von Stauseeständen, fernerkundungsbasierte Schätzungen der Landnutzung, Bewässerung, potenzieller Ernteerträge, landwirtschaftlicher Dürren und Schneebedeckung sowie benutzerfreundliche Algorithmen für saisonale Niederschlags- und Abflussprognosen. Es ist unser Ziel, alle Daten und Methoden frei zugänglich zu machen. Einige davon werden bereits von zentralasiatischen Partner*innen und Interessengruppen genutzt und haben sich als hilfreich für die Entscheidungsfindung auf regionaler Ebene erwiesen.

Erwartete Ergebnisse

  • Kapazitätsaufbau in Partnerländern
  • Entwicklung moderner Instrumente und Methoden für Wasserressourcen und Ernährungssicherheit
  • Lösung grenzüberschreitender Wasser- und Umweltprobleme durch Gespräche und gegenseitige Zusammenarbeit
  • Verstärkte Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Interessengruppen in der Region für Klimasicherheit