Mehr als drei Jahrzehnte nach den Umbrüchen der frühen 1990er Jahre wird die Ost|West-Differenz in gesellschaftspolitischen Debatten wieder verstärkt aufgegriffen. Fragen nach den langfristigen und zukünftigen Folgen der Transformation, nach unterschiedlichen Erfahrungsräumen sowie nach gegenwärtigen politischen und sozialen Entwicklungen rücken dabei zunehmend in den Fokus gesellschaftlicher Veränderungsprozesse.
Die Tagung widmet sich diesen Zusammenhängen aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Transformationsprozesse und Ost|West-Differenzen in Bildungs- und Sozialisationskontexten wirksam werden – etwa in Generationenverhältnissen, Bildungsinstitutionen, biographischen Erfahrungen und erinnerungskulturellen Aushandlungen.
Die Tagung wird vom Netzwerk „Ost | West | Differenz“ organisiert.