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Field Course: Kenia – eine einzigartige Erfahrung

Beitrag: Exkursion/ Geländeübung : Field Course: Kenia – eine einzigartige Erfahrung

Im Rahmen des Moduls „Field Course“ waren Dr. Mike Teucher und Mona Pawelke gemeinsam mit insgesamt neun Studierenden vom 02.09.–16.09.2026 in Kenia unterwegs. Dabei konnten die Studierenden verschiedene Thematiken wie Stadt- und Landschaftsentwicklung, Agrarwirtschaft, Natur- und Umweltschutz sowie Tourismus in der Praxis erleben. Zu Beginn standen in der Metropole Nairobi verschiedene Aspekte zur Stadtentwicklung und -struktur im Fokus. Bei einer Führung durch die Niederlassung der UN erhielten die Studierenden einen detaillierten Einblick in die Arbeit des zwischenstaatlichen Zusammenschlusses, denn dort befinden sich der Hauptsitz des UNEP (United Nations Environment Programme) und der Hauptsitz von UN-Habitat. Um die verschiedenen Facetten der Stadt zu verdeutlichen, besuchte die Gruppe außerdem die Mathare Valley School im gleichnamigen Slum.

Die Rundreise durch Kenia startete am 03.09. und führte die Gruppe zum Mt. Kenia und in das Samburu-Nationalreservat über Maralal, den Mt. Elgon, den Viktoriasee und den Kakamega-Wald bis in die Masai Mara. Dabei erkundeten die Studierenden die Vielfalt der Flora und Fauna in den nationalen Schutzgebieten und vertieften ihre Kenntnisse während einer geführten Tour mit einem lokalen Guide im Kakamega-Regenwald. Gleichzeitig wurde der wirtschaftliche Wert des Tourismus für Kenia anhand dieser Ereignisse deutlich und konnte im Kontext zum Natur- und Umweltschutz gesetzt werden. Darüber hinaus erhielt die Gruppe Einblicke in die Lebensweise der indigenen Bevölkerungsgruppe der Samburu und in die aktuelle Agrarwirtschaft, die unter anderem Shambas (kleinbäuerliche Agrarstrukturen), Gewächshäuser und Teeplantagen umfasst. Zur Erweiterung des Verständnisses solcher Aspekte fand außerdem ein Besuch der Kabianga Tea Factory statt.

Während der Fahrt durch den südwestlichen Teil Kenias durchquerte die Gruppe neben verschiedenen Landschaftsformen und Vegetationsgesellschaften wie Savanne, trockene und feuchte Bergwälder auch das Great Rift Valley. Hierbei handelt es sich um einen geologischen Abschnitt, an dem zwei Kontinentalplatten auseinanderdriften.

Durch das breite Spektrum an Eindrücken konnten die Studierenden das ostafrikanische Land sehr umfangreich kennenlernen. Die Exkursion ermöglichte es, das im Begleitseminar sowie auf der Exkursion selbst theoretisch vermittelte Wissen in der Praxis wahrzunehmen und zu vertiefen. Dadurch erlangten sie ein besseres Verständnis von Mensch-Umwelt-Beziehungen, einem zentralen Bestandteil der geoökologischen Arbeit.