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Mineralogie & Geochemie Labore Synthesemethoden Diverse Mühlen

Synthesemethoden: Diverse Mühlen

Im Vorfeld der Analyse nimmt die sachgerechte Zerkleinerung und Aufbereitung der Probe eine zentrale Stellung ein, da zwischen den Probeneigenschaften und der Korngröße eine Abhängigkeit besteht. Je nach Aufgabekörnung und bezüglich der Nachfolgeanalytik zu erzielender Analysenfeinheit sowie den physikalischen und chemischen Materialeigenschaften der Probe (wie z.B. Härte und Zähigkeit) wird ein sorgfältig aufeinander abgestimmter Zerkleinerungsprozess realisiert. Dazu stehen der Arbeitsgruppe Mineralogie/Geochemie eine Reihe unterschiedlicher Zerkleinerungssysteme zur Verfügung:

  • Material der Mahlgarnituren Zirkonoxid (ZrO2), Korund (Al2O3) Spezialstahl
  • (X210Cr12)S, Achat, Wolframcarbid (WC) °Achat (SiO2*nH2O) – 10 ml,
  • *rostfreier Stahl – 25 ml
  • Aufgabekorngröße ≤ 6 – 8 mm ≤ 10 mm, (≤ 15 mm)S ≤ °4 – *6 mm
  • Aufgabemenge 30 – 150 ml 10 – 150 ml, (≤ 250 ml)S max. °4 – *10 ml (Å~ 2)
  • Endfeinheit 10 – 20 µm ≤ 40 µm ~ 10 µm

Zur Mahlung feiner Pulver sowie deren Mischen und Homogenisieren stehen sowohl die Mörsermühlen Pulverisette und (Fa. Fritsch), als auch die Scheibenschwingmühlen RS1 und RS100 sowie die Kugelschwingmühle MM200 (Fa. Retsch) zur Verfügung. Hartes, mittelhartes, weiches, sprödes sowie z.T. faseriges und elastisches Material ist hierbei durch Reibung, Druck, Prall im trockenen und nassen Zustand verlustfrei bearbeitbar. Mahldauer, Auflagedruck bzw. Schwingfrequenz (700, 1400 min-1), (3 - 25 Hz) sind dabei einstellbar bzw. z.T. digital programmierbar und können somit auf eine optimale Behandlung des Mahlgutes abgestimmt werden.